Trade #21 Chart
Wieder musste ich mich klar antizyklisch ins Getümmel stürzen.
Heute hat es mich aber erwischt und es galt nur noch, möglichst billig aus der Sache rauszukommen. Als die Kurse aus der Handelsspanne der ersten Stunde deutlich nach unten ausbrachen, stellte ich im ersten kurzen Rücksetzer die Hälfte der Position mit -9 Punkten glatt. Der Rest wurde schon kurze Zeit später ebenfalls aus dem Markt geballert. Klare Verlierertrades sind für mich dennoch die "tradingtechnisch" einfachsten Deals. Es stehen hier selbst einem diskretionären Trader nicht allzuviele Handlungsalternativen offen. Die Devise lautet ganz einfach: Risiko knallhart begrenzen und gegebenenfalls vorher schon Risiko abbauen. Diese elementaren Grundregeln müssen jedem Trader, möglichst schnell, wie Butter vom Messer gehen. Wird das konsequent umgesetzt, ist das die halbe Miete für langfristige Börsengewinne. Vom psychologischen Standpunkt aus, sind es aber die übelsten Trades für mich, und ich denke für die große Mehrheit der Trader auch. Während sich der eine in seiner Ehre verletzt fühlt und sein Ego angekratzt sieht, trauert der andere mehr dem Geld nach, oder wird ungeduldig, weil er sich von seinen finanziellen Zielen entfernt hat. Alles kontraproduktiv für efolgreiches Trading, aber nur zu menschlich. Werden sie also unmenschlich


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