Market Recap Nov'10 vs Feb'11
Durch die sehr niedrigen durschn. Gewinne und die deutlich erhöhte Haltedauer der Positionen im Laufe der vergangenen Handelswoche, sah ich mich gezwungen, noch einmal einen genaueren Blick zu riskieren. Bei diesem Recap habe ich die Tagesläufe der letzten Woche, mit einigen fast willkürlich ausgewählten von Anfang November letzten Jahres verglichen (als das Konto gut Zuwächse vorweisen konnte).
Feb'11 (zum vergrößern anklicken)
Nov'10
Marktanalyse: Es ist auszumachen, dass sich die Bewegungsynamik insg. ein wenig - aber nicht frappierend - abgeschwächt hat. Tagesspannnen von mehr als 80 Punkten kommen momentan allerdings fast nicht vor. Vor zwei Monaten waren sie regelmässig zu beobachten. Pinzipiell ist aber weiter genug Volatilität vorhanden, um in einem 15er Swing, eine akzeptable Ausbezahlung auf das Standardstop von 20 Pkt. zu bekommen.
Obwohl auch im Januar bei "CFT" keine deutlichen Kontozuwächse zu verzeichnen waren, lag das weniger am Marktverhalten, sondern am Pech bei der Richtungswahl durch die Münze. In dieser Woche hingegen ist nun zu beobachten gewesen, dass es aus der Eröffnungsphase heraus, eigentl. keine signifikanten Swings mehr gegeben hat. Im November lief der Bund häufig vom Start weg - ohne Reaktion - min. 40 Punkte in eine Richtung. Selbst dann, wenn danach noch ein Seitwärtstag daraus geworden ist. Anfang Februar liegt die Strecke bei gerade mal 20-25 Ticks. Meistens bewegt sich der Bund bis in die Nachmittagssitzung heinein - in einer überschaubaren Kursspanne - seitwärts. Die Hauptbewegung des Tages setzt erst nach 14 Uhr ein.
Das ist ein Switch im Marktverhalten. Dadurch erklärt sich auch die längere Tradedauer. Meine anvisierten Zielzonen konnten oft nicht mehr in einem Rush erreicht werden. Die Marktdynamik vom Openlevel weg lies sehr zu wünschen übrig - egal in welche Richtung. Da viele Trades trotzdem schon einigermaßen im Gewinn lagen, sicherte ich mir einen Teil des Richtungsvorteils ab. In einem Seitwärtsumfeld bedeutet das aber auch, dass nicht mehr viel nachkommen wird, und die Positionen letzend Endes mit einem ziemlich mageren Gewinn rausfliegen werden. So kommt es zu den niedrigen Gewinnern in dieser Woche.
Welche Schlüße sind zu ziehen?
Jeder Trader sieht sich diesem Problem regelmässig gegenübergestellt. Es gilt jetzt eine Entscheidung zu treffen, welche zwischen Flexibilität und Kontinuität einen guten Mittelweg beschreitet. Beim Entry bin ich durch den fixen Einstiegszeitpunkt zusätzlich zum Zufallseinstieg gehandicapt, also steht mir nur das TM, oder die Positionsgröße als Drehschraube zur Verfügung.







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