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Trade #60 Chart

20. Dezember 2010 , Geschrieben von Der Risikomanager Veröffentlicht in #CFT Trades

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Letzte Woche hatte ich ein Booster-Trade im Rahmen dieses Tradingansatzes definiert (>= 2R). Der heutige Handelstag bescherte mir seit geraumer Zeit endlich wieder einen dieser Kontopusher. Genau 2,19 R brachte die heutige Longposition ein. Für das Anfangsstop wählte ich die Standardgröße von 20 Pkt. Bei der Zielzone standen für mich heute drei Möglichkeiten zur Wahl. Die Erste war das Vortageshoch, die Zweite befand sich auf den ersten Blick mitten in der Pampa, und die dritte Target Area lokalisierte ich im Bereich des letzten relativen Hochs aus dem übergeordneten Trend.

 

Ganz ehrlich: Ich wußte nicht von vorne weg, auf welche dieser Levels ich letztendlich wetten würde. Mein Tradingplan lässt das aber zu, auch wenn das für manch Außenstehenden vielleicht etwas befremdlich anmutet. Im Wissen, dass ich bei allen verwendeten Exitregeln immer die goldene Tradingregel einhalten werde, reicht es mir bei einem spezifischen Trade, das grobe TM geplant zu haben. Heute hatte ich einen guten Riecher und entschied mich, keine zu konservative Zielzone auszuwählen.

 

Jedes Mal den optimalen Exit - für eine antizipierte Bewegung - auszuwählen, ist unmöglich und es gehört auf jeden Fall Glück dazu. Gute Marktkenntnis und Erfahrung schaden am langen Ende aber nicht unbedingt. Jeder Einzelne muss für sich entscheiden, wie mechanisch er vorgehen sollte. Nur, wenn nachweislich durch eine solch flexiblere Vorgehensweise bessere Ergebnisse dabei rausspringen, lohnt es sich, tatsächlich die Flexibilät zu nutzen. Auch die psychologische Komponente spielt bei meinen eigenen Exits eine Rolle. Je nach Verfassung gehe ich konservativer oder - wie es beim Pokern so schön heisst - looser vor.

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