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I love Hedge Funds

21. Juni 2011 , Geschrieben von Der Risikomanager Veröffentlicht in #Common

John Paulson, der 2007 durch seine Wetten gegen den US-Häusermarkt bekannt wurde und damals dick Schotter gemacht hat, scheint das erste Mal richtig in die Scheiße gegriffen zu haben. US Medien berichten, dass er bis zu $800.000.000 verzockt hat.

Vor 2007 der breiten Öffentlichkeit nahezu unbekannt, wird ein Hedgefondsmanager durch eine gelungene, hochgehebelte Aktion zum "ganz Großen" erkoren. Das tolle am Geschäftsmodell eines üblichen Hedgefonds ist es, dass dem Manager - unter bestimmten Voraussetzungen - tatsächlich schon ein Jahr gute Performance ausreichen kann, um sich finanziell gesund zu stoßen. 

Durch die Management-Fees, teilweise ordentlichen Gewinnbeteiligungen und letztlich durch den festgelegten Stichtag, der als Grundlage für die Gewinnberechnung dient, ist das Hedgefondsgeschäft ein für Trader/Spekulanten sehr attraktives.

Aus finanzieller Sicht fast schon blöd ist derjenige, der als privater Trader Jahr für Jahr eine Top-Performance hinlegen muss, und dabei auch noch mit seinem gesamten eigenen Stack im Risiko ist. Einfach mal sacken lassen.

 

 

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